Servitenkloster

Das Servitenkloster
Unter dem Landesfürsten Leopold V. wurde im Jahr 1621 der Grundstein für das an die Wallfahrtskirche anschließende Servitenkloster gelegt und den Serviten (Diener Mariens) die Seelsorge am Wallfahrtsort anvertraut. 1644 wurden die Arbeiten unter Erzherzogin Claudia von Medici fertiggestellt. In der Kapelle wurden 1660 die neuen Altäre angefertigt und diese von 1728 bis 1735 vergrößert und im Barockstil umgestaltet.

Kaiser Joseph II. hob das Kloster im Februar 1785 auf und verbot die Wallfahrt. Die Wohnräume wurden unbrauchbar gemacht, die Gebäude wurden demoliert und somit dem Verfall preisgegeben. Der Orden kaufte die Ruinen im November 1844 wieder zurück und baute die Gebäude neu auf.

1941 wurden das Kloster und die Kirche jedoch von den Nationalsozialisten geschlossen. Im Juni 1945 konnten die Patres wieder zurückkehren und die nötigen Reparaturen durchführen. Von 1986 bis 1995 unterlagen Kirche und Kloster einer gründlichen Renovierung.